Einbrüche gehören zu den Straftaten, die in der öffentlichen Wahrnehmung besonders viel Aufmerksamkeit erzeugen. Auch in München ist die Wohnungseinbruchskriminalität ein relevantes Thema für Polizei, Politik und Bürger – besonders in Herbst und Winter, wenn es früher dunkel wird und viele Menschen tagsüber außer Haus sind.
Wie viele Einbrüche gab es in München?
Aktuelle Polizeizahlen zeigen, dass die Einbruchskriminalität in München zuletzt wieder deutlich gestiegen ist:
- 2023 wurden in München insgesamt 893 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche registriert. Das waren knapp 61,5 % mehr als im Vorjahr. (Bayerische Polizei)
- Diese Zunahme setzt sich auch 2025 fort, und die Polizei berichtet von erhöhten Fallzahlen in der dunklen Jahreszeit. (t-online – München)
Damit ist klar, dass die Zahl der Einbrüche in München nach einem pandemiebedingten Tief wieder deutlich zunimmt.
Beuteschaden und Fallzahlen
Neben der bloßen Anzahl der Einbrüche zeigen Daten zu Schäden die wirtschaftliche Konsequenz:
- 2024 entstand durch Wohnungseinbrüche in München ein Beuteschaden von rund 11,11 Millionen Euro. (Merkur)
- Für das Jahr 2024 wurden 878 vollendete Einbruchsdiebstähle dokumentiert, wovon ein großer Teil auch im Versuch stecken blieb. (Wochenanzeiger)
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Einbruchskriminalität nicht nur häufig ist, sondern auch erhebliche materielle Verluste nach sich ziehen kann.
Saisonale und zeitliche Muster
Einbrüche in München zeigen typische zeitliche Muster, die auch die Polizei und Präventionsstellen berücksichtigen:
- Besonders zwischen Herbst und Frühjahr steigt die Zahl der Einbrüche deutlich, da es früher dunkel wird und Täter „Dämmerungswohnungseinbrüche“ nutzen. (Bayerische Polizei)
- Laut Polizei finden viele Einbrüche meist zwischen etwa 17 Uhr und 21 Uhr statt, wenn Bewohner unterwegs sind und die Dunkelheit die Tat erleichtert. (t-online – München)
Diese Saisonalität ist ein wiederkehrender Trend, der in lokalen Polizeiberichten hervorgehoben wird.
Polizeimaßnahmen und Prävention
Angesichts steigender Fallzahlen hat die Polizei in München verschiedene Maßnahmen verstärkt:
- Erhöhte Streifenfahrten in besonders gefährdeten Wohngebieten. (t-online – München)
- Schwerpunktkontrollen in der dunklen Jahreszeit. (t-online – München)
- Präventionsaktionen mit Informationsständen und Beratung zum Einbruchschutz vor Ort. (Bayerische Polizei)
Ziel ist es, durch Präsenz, Aufklärung und Technik den Einbruchschutz zu verbessern und Täter abzuschrecken.
Fazit
Die Einbruchszahlen in München steigen nach einem pandemischen Rückgang wieder deutlich an: fast 900 Delikte wurden 2023 erfasst, und der Trend setzt sich fort. Besonders in Herbst und Winter nutzen Täter die früh einsetzende Dunkelheit. Gleichzeitig ist der materielle Schaden hoch – allein 2024 summierte er sich auf über 11 Millionen Euro in München. (Bayerische Polizei)
Polizei und Präventionsstellen reagieren mit verstärkten Kontrollen und Beratungsangeboten, doch die Daten zeigen: Einbruchsschutz und Aufmerksamkeit bleiben für Bewohner und Eigentümer wichtige Themen.
Wenn du möchtest, kann ich außerdem Tipps zur Prävention oder eine grafische Übersicht der Entwicklung über mehrere Jahre erstellen!